| | | | |

 |
|
Oft sind es die kleinen Dinge am Wegrand, die wir als Erinnerung an den Urlaub mit nach Hause nehmen – die Eidechse, die Lerche, der Hexenkreis aus Pilzen, der schwer behangene Holunderbusch, oder das Wolken-schiff, das hoch am Himmel vorbeizieht – man sagt, wer seinen Urlaubsort zu Fuß erlebt, der tut damit auch etwas für sein inneres Gleichgewicht.
Ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz erschließt für unsere Gäste die herrliche Landschaft des Altmühltals und der Jurahöhen. Steigungsfreie Wege entlang eines Wasserlaufs sind ebenso zu finden, wie körperlich fordernde, meist bewaldete Höhenwege.
Auf einer Reihe von Themenwegen werden interessante Hinweise zu Natur und Geschichte unserer Urlaubsregion gegeben.
Die neu gestaltete Wanderkarte verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über das gesamte Wegenetz.
|
|
|
| | | |
| | | Geführte Wanderung - kostenlos
mit erfahrenem Wanderführer auf den schönsten Wanderrouten der Region Mai bis Oktober jeden Mittwoch 9.30 Uhr, Dauer 3 - 5 Stunden Treffpunkt: Tourist-Information Riedenburg, Marktplatz 1
Anmeldung: Tourist-Information Riedenburg Tel: 09442 / 90 50 00 |
|
| | | |
| | |
|
Drei-Burgen-Steig - Zeitreise ins Mittelalter
In rund 2 Stunden und über eine Höhendifferenz von etwa 150 m führt der ausgeschilderte Rundkurs zunächst zur Ruine Tachenstein, sodann zur Rosenburg, weiter zur Ruine Rabenstein und wieder zurück zum Stadtkern. Auf sieben Info-Stationen erfahren Sie bemerkenswertes über Geschichte, Geologie und Natur unserer beliebten Ferienregion.
Start bei:
Tourist-Information Riedenburg, Marktplatz 1
Tel: 09442 / 90 5000
E-Mail: touristik@riedenburg.de
|

|
|
|
| | | |
| | |
|
Panoramawanderweg - Traumroute für Genießer -
Der Altmühlpanoramaweg führt auf rund 200 abwechslungsreichen Tourkilometern von Gunzenhausen nach Kelheim quer durch den Naturpark Altmühltal - entlang malerischer Uferlandschaften, durch stille Buchenwälder und hinauf zu markanten Anhöhen, auf denen man mit herrlichen Ausblicken über das Altmühltal belohnt wird. Malerische Orte und historische Städte, wehrhafte Burgen und prächtige Schlösser, keltische und römische Zeugnisse entlang des Weges machen die Strecke zur idealen Kombination von Natur und Kultur.
Für noch mehr Abwechslung sorgen die rund 20 "Schlaufen" entlang des Altmühlpanoramaweges. Die Schlaufe Nr. 25 mit einer Länge von 12 km, beginnt bei der Tourist-Information und führt über Emmerthal, Schaitdorf, Jachenhausen und wieder dorthin zurück.
Nähere Informationen: http://www.naturpark-altmuehltal.de Naturpark Altmühltal, Eichstätt Tel: 08421 / 9876-0
|
 |
|
|
| | | |
| | |
|
Rosskopfsteig - ein historischer Naturerlebnisweg -
Geführte Wanderungen: Von Mai bis Oktober jeden 2. Samstag im Monat um 16:00 Uhr. Start: Am Zunftbaum in Deising Gemeinsam mit König Ludwig beginnt hier der Weg in die Vergangenheit und zu unseren Naturschönheiten.
Anmeldung: Touristinformation Tel: 09442 / 90 50 00 E-Mail: touristik@riedenburg.de
Nähere Informationen zum Rosskopfsteig unter: www.altmuehltal.de/riedenburg/rosskopfsteig.htm
|
 |
|
|
| | | |
| | |
|
Klamm Wanderweg
Abenteuerwanderweg von Riedenburg nach Einthal, ca. 10 km durch ein Naturwaldreservat mit mächtigen Baum-riesen und engen Kletterpfaden.
Start bei der Tourist-Information und dann der Beschilder-ung des Panoramaweges folgen.
Wanderkarten sind in der Tourist-Information erhältlich.
|
 |
|
|
| | | |
| | |
Natur- und Fischereilehrpfad
In den letzten Jahrzehnten wurde das Gewässersystem der Altmühl und der Donau infolge zivilisatorischer Entwicklungen, insbesondere durch den Bau des Main-Donau-Kanals, stark verändert.
Doch auch die heute anzutreffende Gewässerlandschaft mit naturnahen Altwasserbereichen, kurzen Fließstrecken der Altmühl und ihren begleitenden kühlen Bächen beherbergt eine große Artenvielfalt. Sie wird vom Altmühl-Fischereiverein Riedenburg e.V. durch gezielte Bewirtschaftungs- und Hegemaßnahmen nahhaltig gesichert.
Der Lehrpfad ist in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Niederbayern e.V. und dem Fischereiverein Riedenburg entstanden und finanziert worden. |
 |
Nähere Informationen: Fischereiverein Riedenburg e.V. 1. Vorsitzender Helmut Simon, Haidhof, Am Schachen 3 93339 Riedenburg oder Touristinformation Riedenburg Tel: 09442 / 90 5000 E-Mail: touristik@riedenburg.de
|
 |
|
|
| | | |
| | | Riedenburg erkunden - über 7 Brücken musst du gehen ! unternehmen Sie eine kleine Entdeckungsreise durch Riedenburg. Sie werden überrascht sein, welch interessante Einblicke unser Luftkurort zu bieten hat. Wir haben für Sie einen Rundgang von 3.000 Schritten (ca. 2 km) zusammengestellt, der Körper und Geist gleichermaßen anregen soll.
 |
Start und Ziel unserer Stadterkundung ist der Marktplatz, das Zentrum der historischen Altstadt. Bedeutendstes Bauwerk ist hier das Alte Rathaus aus dem Jahr 1731 mit seinem Glockentürmchen und dem Kalkplattendach – heute Sitz der Tourist-Information. Die Figur über dem Eingang stellt den hl. Josef dar, im Boden darunter ist das Stadtwappen Riedenburgs mit den drei Rosen eingelassen.
|
Unmittelbar vor dem alten Rathaus steht der Marienbrunnen, eine Huldigung an die Patrona Bavariae, Maria, die Schutzpatronin von Bayern. Dieser Brunnen wurde 1892 im Zuge des Baus der ersten öffentlichen Wasserversorgung errichtet.
Anlässlich des Besuches des Prinzregenten und späteren Königs Ludwig III. wurde im Jahr 1906 am Hotel „Zum Schwan“ durch die Brauerfamilie Riemhofer eigens ein Balkon angebaut, von dem aus sich der Regent der Bevölkerung zeigte.
 |
Wir überqueren nun den Marktplatz und die Uferstraße und treffen auf eine lebensgroße Bronzestatue, das „Minnesängerdenkmal“, es erinnert an das einst mächtige Geschlecht der Burggrafen von Riedenburg, das im 11. und 12. Jahrhundert die drei Riedenburger Burgen Rosenburg, Rabenstein und Tachenstein erbaut hat und mit Graf Heinrich III. einen der frühesten Minnesänger Bayerns hervorgebracht hat. Auf der Rosenburg befindet sich ein Falkenhof, auf dem während der Sommersaison täglich außer Montag Flugvorführungen stattfinden. (Burggraf Heinrich III. „persönlich“ bietet montags mittelalterliche Stadtführungen an, Auskunft hierzu in der Tourist-Information Tel: 09442/90 50 00 oder unter 0170/2131797). |
Wir gehen nun in Richtung „Bogen-Brücke“ und überqueren den Main-Donau-Kanal, auf halbem Weg bleiben wir kurz stehen und werfen einen Blick auf die Häuserzeile an der Uferpromenade, das besondere daran ist, dass diese vollständig auf dem verfüllten ehemaligen Bett der Altmühl errichtet wurde, nachdem für den Main-Donau-Kanal eine neue, begradigte Trasse ausgebaggert wurde. Übrigens, der Wasserspiegel wurde dabei um ca. 4 m abgesenkt, wodurch Riedenburg hochwasserfrei wurde. Der Main-Donau-Kanal ist als Europäische Wasserstraße seit 1992 in Betrieb und verbindet die Nordsee mit dem Schwarzen Meer. Wir gelangen dann zum St.-Anna-Viertel und halten uns rechts, das Kloster St.-Anna mit seiner Klosterkirche, einer ursprünglich gotischen Wallfahrtskirche prägen diesen Stadtteil. Nonnen vom Orden der Klarissinnen betreiben hier eine Mädchenrealschule. Der kleine Park vor dem Kloster lädt zum Verweilen ein, wobei der St.-Anna-Brunnen Entspannung und Dynamik gleichermaßen zum Ausdruck bringt. Über das Krieger-Denkmal mit seiner Pieta führt der Hammerweg vorbei am Riedenburger Brauhaus Michael Krieger (Brauereiführungen können bei der Tourist-Information gebucht werden) rechts unter der Staatsstraße Kelheim-Dietfurt hindurch dann links zur Schambachtalbrücke, auf der wir dann wieder das rechte Ufer des Main-Donau-Kanals erreichen. Auf der dortigen Brückenbastion finden wir die Darstellung eines Ammoniten, also eines versteinerten Nautilus, dies soll uns vor Augen führen, dass vor Millionen von Jahren unsere Gegend vom Jurameer bedeckt war und unsere eindrucksvollen Felsformationen damals aus den Überresten abgestorbener Meeresbewohner entstanden sind. (Näheres hierzu im „Meeres-Museum“ Bruckstraße 4). Wir steigen die Treppe der Bastion hinunter, wobei zunächst rechterhand das Kristallmuseum einlädt, die größte Bergkristallgruppe der Welt zu besichtigen und gehen dann zum Uferweg, der zwischen Main-Donau-Kanal und Stadtweiher zunächst über drei kleine Brücken führt und dann links abbiegend mit einer weiteren Brücke die Mündungskaskaden der Schambach überquert, eine Vielzahl von Wasservögeln ist hier zu Hause, wobei man den majestätischen Schwänen lieber nicht zu nahe kommt. Nachdem wir den Stadtweiher fast umrundet haben, verlassen wir diesen Bereich, überqueren die Uferstraße und folgen der Schambach zunächst auf dem Dammweg bis zur Bachwiese, die durch ein kleines Amphitheater eingeleitet wird und nach ca. 100 m mit einer Wassertretanlage wohltuende Erfrischung bietet. In der gleich daneben liegenden Ausflügsgaststätte „Fuchs-garten“ finden im Sommerhalbjahr jeden Dienstag ab 18.00 Uhr Grillpartys statt. Für den Rückweg nutzen wir den Dammweg, an dem uns die Steinskulptur des „Bruckmandls“ an die Urgewalt des Wassers erinnert. Gleich danach überqueren wir linkerhand die siebte und letzte Brücke unseres Weges und biegen dann rechts in die Mühlstraße ein, dieser Straßenname berichtet uns davon, dass vor Jahrhunderten die Wasserkraft unsere wichtigste Energiequelle war und sich daher an jedem Bachlauf Mühle an Mühle reihte, in denen nicht nur Korn gemahlen, sondern auch mit schweren Schmiedehämmern Metall bearbeitet wurde. Die Häuserzeilen der Mühlstraße schmiegen sich eng gereiht wie schutzsuchend um den Burgberg, tatsächlich war die Altstadt bis vor rund 150 Jahren von einem Stadtmauerring umgeben, der zusammen mit der Rosenburg den Bürgern unserer Stadt Schutz und Sicherheit gegeben hat. Nach ca. 200 m verlassen wir die Mühlstraße und steigen links den Pfarrweg hinauf zur Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Der Grundstein für das spätbarocke Gotteshaus wurde 1739 gelegt, der prächtige Spitzturm ragt hoch in unseren weiß-blauen Himmel und mag als erhobener Zeigefinger für die Vergänglichkeit alles Irdischen gedeutet werden. Auf der Burgstraße führt unser Weg wieder hinunter zum Ausgangspunkt, bevor Sie allerdings einer unserer gemütlichen Gaststätten zustreben, sei Ihre Aufmerksamkeit noch auf das „Klingende Museum“ gerichtet, das nur 50 m vom Marktplatz im Haus Mühlstraße 3 die Entwicklung der Musikwiedergabegeräte von Anbeginn an aufzeigt, eine Vielzahl von äußerst seltenen Exponaten bietet sowohl optisch als auch akustisch ein interessantes Erlebnis.
Karte-Stadtrundgang:  |
|
| | | |
| | | |